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Auftakttreffen 2021

Am Sonntag haben wir uns nach langer Zeit mal wieder gesehen. Bei schönstem Sonnenschein haben wir über anstehende Projekte gesprochen und die Beete verteilt. Wer noch zur Gartenutopie stoßen möchte: traut euch, schreibt uns eine Mail oder schaut im Garten vorbei. Wir finden noch ein Stück Erde für neue Gärtner. Montag früh lag dann erst mal wieder Schnee, der März lässt sich sehr kühl an. Die Bodentemperatur ist definitiv noch zu niedrig, die Keimtemperatur selbst von Radieschen liegt eher bei 10°C. Apropos keimen: Mikroplastik hemmt die Keimung von typischen Ackerpflanzen. Eine beunruhigende Erkenntnis.

Spuren im Schnee

Wer hoppelt durch den Garten?

Es ist ein ständiger Wechsel zwischen tief verschneit und völlig verregnet. Das Bild habe ich schon vor einigen Tagen aufgenommen. Aber wer da durch den Garten gerannt, gehoppelt oder gelaufen ist, kann ich nicht erkennen!

Neues Beerenbeet mit Bgleitpflanzung

Neues Beerenbeet

Was sich hier als grünes Chaos darstellt, ist das neue Beerenbeet. Trotz Hitze und Trockenheit ist es schön grün und üppig. Dsa ist jetzt aber auch der Zeitpunkt, um ein wenig einzugreifen. Bleiben sollen neben den Beeren die Wiesenmargarite, der Thymian, die Lupine, Schafgarbe, Rainfarn und Kartäusernelken. Die Lücken füllen einjährige Blumen wie Ziertabak und Amaranth. Alles andere musste erstmal wieder weg.

Frühjahrstrockenheit (mal wieder…)

Wie in den letzten Jahren ist der April heiß und trocken. Der Frost und der Wind in den letzten Märztagen hat die oberste Bodenschicht so richtig austrocknen lassen. Im April hat es noch nicht einen Millimeter geregnet. Jetzt leiden die Pflanzen, die eigentlich austreiben müssten. Wir haben noch Gießwasser. Aber seid sparsam mit dem Wasser. Erst den Boden frei machen, wenn man auch wirklich Zeit zum Aussäen hat. Nicht jeden Tag gießen, sondern gründlich aller 2 bis 3 Tage. Wege und freie Stellen mulchen. Es gibt schon genug Gras, was man zum Mulchen abschneiden kann.

Denkweg

Akademie Landpartie zu Gast bei der Gartenutopie

Am Sonntag hatten wir ganz besonderen Besuch: eine Wandergruppe der Akademie Landpartie. Ich kann in ein paar Sätzen gar nicht wiedergeben, was für Gedanken und Ideen die Menschen verfolgen. Zwei Hauptgedanken sind aber bei mir hängengeblieben. Erstens Menschen aus Städten und Dörfern wieder zusammenbringen, sich unterhalten lassen, sich ihre Welt zeigen lassen. Und zweitens, Wandern auf dem Denkweg bedeutet nicht pilgern, sondern erstmal nur schauen, betrachten, denken. Weiterlesen