Archiv für den Autor: Kristina

Zitronenmelisse

Kräuter

Die Kräuter sind das Salz in der Suppe, oder so ähnlich. Nachdem wir hartnäckig die Kräuter in der Kräuterspirale gegen die Schnecken verteidigen, kann nun das eine oder andere geerntet werden. Es gibt ja die tradionelle Frankfurter „Grüne Soße“ aus Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Kerbel, Kresse, Borretsch und Pimpinelle. Weiterlesen →

Kirschblüte

Hanami

Die Kirschbäume blühen. Bei uns nicht ganz so schön wie in Japan, aber die Uhlandstraße macht mit ihren rosa Blüten schon was her. Im Garten stehen ein paar Kirschbäume, die wahrscheinlich aus Kernen gewachsen sind. Die Kirschen sind süß aber leider klein und oft voller Maden. Jetzt sind voller schöner weißer Blüten. Weiterlesen →

Hyazinthe und Brennnessel

Es geht voran

mit der Gartenarbeit. Inzwischen sind alle Beete vergeben und alle haben angefangen, zu graben, zu rechen, einzusäen und zu pflanzen. Wer jetzt noch einsteigen möchte, muss wieder ein Stück urbar machen oder erstmal ein Hochbeet aufbauen. Viele Sträucher und Bäume sind schon grün. Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell es dann doch jedes Jahr auf Neue mit dem Wachsen los geht. Einige Sorten treiben aber auch erst sehr spät aus, die Walnüsse zum Beispiel. Da sieht man noch gar nichts.

Zaun

Sonnenberg-Neurotiker oder der Zaun

Ein Zaun grenzt aus, grenzt ab, schließt ein, beschützt. Es heißt manchmal, wir würden uns verstecken hinter unserem hohen Zaun, wären nicht offen für alle. Aber ehrlich, wir haben es probiert. Es war nicht möglich, den Zugang für alle zu realisieren. Wir mussten unser Stück Gartenland regelrecht von den Hundebesitzern unseres Viertels erobern. Vor zehn Jahren war hier eine vermüllte Brache mit viel Wildwuchs. Ab und zu streiften ein paar Kinder durch die Büsche. Dann wurde auf Initiative des Stadtteils und des Besitzers in einer gemeinsamen Aktion alles beräumt, der Besitzer ließ dann regelmäßig das Gras mähen. Weiterlesen →

Frostige Distel

Nachtfrost

Heute früh war es noch einmal eisig. Ich habe den Kaninchen sozusagen Tiefkühlkost geerntet. Am Wochenende war aber so gutes Wetter, dass fleißig gewerkelt wurde. Beete vorbereiten, Kulturen vorziehen und Kompost umschichten waren angesagt. Und die Beikräuter mussten etwas eingedämmt werden. Weiterlesen →

Regen

Regen, Regen auf allen Wegen

Ein ganzes Wochenende mit Dauerregen im Frühjahr ist eher schlecht für den Garten. Oder den Gärtner. Die Pflanzen stört es wohl nicht. Die Vögel scheinen teilweise schon zu brüten, jedenfalls die Meisen in ihren geschützten Nistkästen. Der Boden ist jedenfalls wieder mit Wasser gesättigt, da geht gar nichts. Ein paar Vorkulturen kann man anlegen, Tomaten auf jeden Fall. Kohlrabi ist auch nicht schwer. Mal sehen, was die nächsten Tage so an Wetter bringen.

Krokuss

Frühblüher

Überall sieht man sie zurzeit in den Gärten sprießen: die Frühblüher. Die bekannteren Schneeglöckchen und Krokusse kennt fast jeder. Aber es gibt noch viele andere: gelbe Winterlinge, weiße Buschwindröschen, blaue Leberblümchen. Etwas später dann Traubenhyazinthen, Narzissen und Tulpen. Leider gibt es bei uns im Garten noch sehr wenige dieser bunten Tupfen. Weiterlesen →

Rhabarber treibt aus

Im Frühling beginnt der Gärtner

zügig, aber planvoll und keineswegs überstürzt seine Arbeiten. Das ist einer meiner Lieblingssätze aus einem der vielen Gartenbücher. Man muss noch nichts überstürzen. Am Wochenende schien die Sonne, aber so richtig warm wurde es noch nicht. Nachts friert es noch, die Erde war am Morgen fest und eisig. Man kann Abgestorbenes abschneiden, Reste zusammenharken und unter den zusammengesunkenen Stauden nach Schnecken suchen.
Einige Arbeiten kann man aber nur im zeitigen Frühjahr machen, das Veredeln von Obstbäumen zum Beispiel. Weiterlesen →

Schnittlauch im Frühjahr

Und was wir uns wünschen

Wir wünschen uns nicht das Blaue vom Himmel und es soll auch nicht um die üblichen Gärtnerwünsche gehen. Also dass es regelmäßig regnet, keine Spätfröste die Blüte zerstören, dass die Schnecken uns etwas übrig lassen. Nein, für die Gartenutopie gibt es Pläne, Wünsche und eben Utopien. Notwendig sind Frühbeete. Die Saison im Erzgebirge ist kurz und kann damit etwas früher eingeleitet werden. Notwendig ist mehr Beetfläche. Eine Kürbispflanze braucht locker 2 Quadratmeter und lässt sich schlecht in Mischkultur anbauen. Schön wäre ein überdachter Sitzplatz. Dann könnten wir auch im Regen Skat spielen oder eben Kräuter trocknen. Ein Schild am Eingang „Gartenutopie“, ein Obstspalier, ein Imker mit seinen Bienen, Hühner. Neues planen macht Spaß, bauen auch, nur das Erhalten und Pflegen ist dann manchmal etwas mühsamer….

Am Sonntag fand ein Treffen der Gartenutopisten, diesmal wieder im Garten, statt.