Kategorie-Archiv: Gartenjahr

Winter

Winterstimmung

Eine dünne Schneedecke liegt überm Garten. Ein wenig Nachtfrost war auch. Die kälteempfindlichen Pflanzen wie Kapuzinerkresse sind jetzt eingegangen. Die Bäume sind entgültig kahl.
Aber trotzdem lebt der Garten! Es gibt viele Vögel: Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln, ein Buntspecht und Grünfinken. Was in der Erde wächst, also Möhren, Pastinaken, Sellerie und solche Sachen können noch geerntet werden. Ein paar Grad Minus macht diesen Pflanzen gar nichts aus. Es ist eher die ständige Nässe dieses Jahr, die zu Fäulnis und Schimmel führt. Schauen wir mal, wie sich das Wetter entwickelt.
Die Vorbereitungen für die Frühlingsmesse gehen auch weiter. Wir werden uns dort auf einem Messestand gemeinsam mit den anderen Chemnitzer Gartenprojekten vorstellen. Die Initiative ging vom Veranstalter aus, der den Messestand kostenlos zur Verfügung stellt.

Hagebutten

Frostfrei

Heute ist der 10. November und es gab noch nicht einmal Nachtfrost. An vielen Bäumen hängen sogar noch ein paar Blätter. Dafür ist es seit Tagen grau, dunkel und regnerisch. Man kann natürlich trotzdem in den Garten kommen, ein bißchen rumgucken. Die restlichen Gemüse ernten, etwas aufräumen. Gestern haben sich die Gärtner vieler Gemeinschaftsgärten aus Chemnitz getroffen, um den Messestand für den „Chemnitzer Frühling“ vorzubereiten. Das wird gut!

Schnittlauch, zum Treiben eingelagert

Schnittlauch für den Winter

Im Frühling haben wir als Freilandgärtner ja immer das Problem, das ewig nichts los geht. Eh endlich der Boden warm wird und die Sonne wieder scheint und man das erste Grün ernten kann, ist meist Ende April. Deswegen will ich dieses Jahr ein paar Tipps aus dem Buch „Wintergemüse ernten“ ausprobieren. Das meiste verlangt ein, wenn auch ungeheiztes, Gewächshaus, geht daher nicht. Weiterlesen

Kompostklo

Komposttoilette

Wir haben keinen Strom und kein fließendes Wasser, aber ein ordentliches Klo! Es ist ein sogenanntes Trockenklo, erbaut im Frühjahr 2016. Wir haben also mittlerweile ein ganzes Jahr Erfahrung mit der Nutzung. Und wir können sagen, es funktioniert wunderbar. Es ist sauber und trocken, es stinkt auch nichts. Gut, vielleicht gehen hier auch nicht so viele ihrem „großen Geschäft“ nach, immerhin wohnen alle in der Nähe. Jedenfalls an Urin kommt schon einiges zusammen, der Kanister wird aller 2 Monate geleert, die Wanne mit den Fäkalien wird nicht voll, wir leeren sie trotzdem. Das ganze kommt dann auf den Kompost und kann dort zusammen mit den Gartenabfällen zu nährstoffreicher Erde werden. Eigentlich sind die menschlichen Ausscheidungen zu wertvoll für die Kanalisation. Dort werden sie mit den ganzen Resten aus Industrie und Haushalt zu Klärschlamm, der so stark mit Schwermetallen und Medikamentenrückständen belastet ist, dass er nur noch verbrannt werden kann. Dem Boden gehen so wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium verloren. Ein paar Spurenelemente gibt es auch noch, aber da müsste man mal in Ruhe nachlesen. Weiterlesen

Gepflegter Fußweg

Arbeitseinsatz

Dank des regenreichen Wetters der letzten Wochen fing der Garten an, den Bürgersteig zu erobern. Ein Anblick, den Gartenutopisten lieben. Laternen, umhüllt von Kanadischer Goldrute stehen für die Rückeroberung des menschlichen Betons durch die Natur. Da Stadtverwaltung und Anwohner aber „Ordnung“ wollen, haben wir am Samstag in einer Gemeinschaftsaktion den Fußweg wieder freigelegt und unsere „Anliegerpflichten“ tadellos erfüllt. War doch ganz nett, oder?

Topinambur

Topinambur

Die gelben Blüten entlang des Zaunes sind keine Sonnenblumen, sondern Topinambur. Die Pflanze stammt aus Amerika und ist nicht ganz unproblematisch. Sie neigt dazu, sich im Garten auszubreiten. Sie hat aber auch einen entscheidenden Vorteil, der sie überhaupt erst in die Gärten gebracht hat. Man kann ihre Wurzelknollen essen. Dafür erntet man erst Ende Oktober oder sogar noch später. Im Gegensatz zur Kartoffel ist sie winterhart und man könnte auch noch im Winter in frostfreien Perioden ernten. Weiterlesen

Tomaten

Tomaten

Dieser Sommer war abwechselnd feucht und nass. Es gab zwar auch längere trockene und warme Phasen, aber gefühlt hat es wirklich jeden zweiten Tag geregnet. Erstaunlicherweise hat das den Tomaten gar nicht so viel ausgemacht. Der Befall mit Braunfäule ist nicht so schlimm wie in vergangenen Jahren. Die Blätter sind zwar betroffen, ein Übergreifen auf die Früchte konnte man aber verhindern. Nun sind die Nächte schon recht kalt, so dass am Morgen alles mit Tau bedeckt ist. Hoffentlich werden die restlichen Tomaten auch noch reif!

Kürbis

Kürbis

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, wenn die großen Kürbisse reif werden. Es gibt unterschiedliche Sorten, der auf dem Bild ist ein ganz klassischer Gemüsekürbis. Viele bevorzugen den Hokkaido-Kürbis, der wäre etwas kleiner. Die Kürbisse sind reif, sobald der Stiel vertrocknet ist. Wäre man jetzt ein Selbstversorger wären die Kürbisse ideal für die Vorratshaltung. Sie können im kühlen Keller locker bis Weihnachten aufbewahrt werden.