Kategorie-Archiv: Gartenjahr

Sturmschaden

Sturmschäden beseitigt

Jetzt sieht man den Garten ja wieder ab und zu bei Tageslicht und dabei haben wir festgestellt, dass beim letzten Sturm doch noch ein paar Äste in den Weiden angebrochen waren. Wir mussten sie absägen, sonst fallen sie ja irgendwann runter. Leider war auch ein Ast vom Kletterbaum betroffen, jetzt müssen die Kinder neu testen, wie sie hoch kommen. Am Ahorn haben wir noch einen sogenannten Zwiesel abgesägt, also ein Seitentrieb, der genauso stark wächst wie der Haupttrieb. Auch da besteht die Gefahr, dass er irgendwann abbricht.

Brombeerhecke

Brombeerhecke

Entlang der Hainstraße wächst noch der Ursprung unserer reichen Brombeerernte: die Brombeerhecke. Sie ist wirklich undurchdringlich und ernten kann man nur am Rand. Die Hecke ist wie im Märchen ständig bestrebt, sich auszubreiten und schiebt Ausläufer in alle Richtungen. Weiterlesen

Januar-Schnittlauch

Schnittlauch im Januar

Ich bin begeistert, es funktioniert! Ich kann auf der Fensterbank Anfang Januar frischen Schnittlauch ernten. Die Anleitung habe ich aus dem Buch von Wolfgang Palme „Frisches Gemüse im Winter ernten“ und hier schon einmal beschrieben. Ich habe schon das nächste Stück vorbereitet und schaue ihm beim Austreiben zu. Wir haben hier also hyperlokal erzeugte Lebensmittel, garantiert ohne Pflanzenschutzmittel. Nur das Bild ist ein bißchen unscharf und gar nicht Instagramm tauglich. Ich werde daran arbeiten.

Samenkatalog

Gesundes Neues Jahr 2018!

Ich wünsche allen Gärtnern ein erfolgreiches Jahr 2018! Möge alles sprießen und gedeihen und zu reicher Ernte führen. Ich hoffe, dass sich die Idee der Gemeinschaftsgärten weiter erhält und nicht nur als Notlösung in „schlechten Zeiten“ seine Berechtigung hat.
Stöbert schon mal in euren Samenvorräten. Manche Samen verlieren an Keimkraft, man kann das an ein paar Samen auf feuchtem Papier jetzt schon testen. Wenn mehr als zwei Drittel der Samen keimen, sind sie noch gut. Wenn nicht, beizeiten neue kaufen.

Winter

Winterstimmung

Eine dünne Schneedecke liegt überm Garten. Ein wenig Nachtfrost war auch. Die kälteempfindlichen Pflanzen wie Kapuzinerkresse sind jetzt eingegangen. Die Bäume sind entgültig kahl.
Aber trotzdem lebt der Garten! Es gibt viele Vögel: Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln, ein Buntspecht und Grünfinken. Was in der Erde wächst, also Möhren, Pastinaken, Sellerie und solche Sachen können noch geerntet werden. Ein paar Grad Minus macht diesen Pflanzen gar nichts aus. Es ist eher die ständige Nässe dieses Jahr, die zu Fäulnis und Schimmel führt. Schauen wir mal, wie sich das Wetter entwickelt.
Die Vorbereitungen für die Frühlingsmesse gehen auch weiter. Wir werden uns dort auf einem Messestand gemeinsam mit den anderen Chemnitzer Gartenprojekten vorstellen. Die Initiative ging vom Veranstalter aus, der den Messestand kostenlos zur Verfügung stellt.

Hagebutten

Frostfrei

Heute ist der 10. November und es gab noch nicht einmal Nachtfrost. An vielen Bäumen hängen sogar noch ein paar Blätter. Dafür ist es seit Tagen grau, dunkel und regnerisch. Man kann natürlich trotzdem in den Garten kommen, ein bißchen rumgucken. Die restlichen Gemüse ernten, etwas aufräumen. Gestern haben sich die Gärtner vieler Gemeinschaftsgärten aus Chemnitz getroffen, um den Messestand für den „Chemnitzer Frühling“ vorzubereiten. Das wird gut!

Schnittlauch, zum Treiben eingelagert

Schnittlauch für den Winter

Im Frühling haben wir als Freilandgärtner ja immer das Problem, das ewig nichts los geht. Eh endlich der Boden warm wird und die Sonne wieder scheint und man das erste Grün ernten kann, ist meist Ende April. Deswegen will ich dieses Jahr ein paar Tipps aus dem Buch „Wintergemüse ernten“ ausprobieren. Das meiste verlangt ein, wenn auch ungeheiztes, Gewächshaus, geht daher nicht. Weiterlesen

Kompostklo

Komposttoilette

Wir haben keinen Strom und kein fließendes Wasser, aber ein ordentliches Klo! Es ist ein sogenanntes Trockenklo, erbaut im Frühjahr 2016. Wir haben also mittlerweile ein ganzes Jahr Erfahrung mit der Nutzung. Und wir können sagen, es funktioniert wunderbar. Es ist sauber und trocken, es stinkt auch nichts. Gut, vielleicht gehen hier auch nicht so viele ihrem „großen Geschäft“ nach, immerhin wohnen alle in der Nähe. Jedenfalls an Urin kommt schon einiges zusammen, der Kanister wird aller 2 Monate geleert, die Wanne mit den Fäkalien wird nicht voll, wir leeren sie trotzdem. Das ganze kommt dann auf den Kompost und kann dort zusammen mit den Gartenabfällen zu nährstoffreicher Erde werden. Eigentlich sind die menschlichen Ausscheidungen zu wertvoll für die Kanalisation. Dort werden sie mit den ganzen Resten aus Industrie und Haushalt zu Klärschlamm, der so stark mit Schwermetallen und Medikamentenrückständen belastet ist, dass er nur noch verbrannt werden kann. Dem Boden gehen so wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium verloren. Ein paar Spurenelemente gibt es auch noch, aber da müsste man mal in Ruhe nachlesen. Weiterlesen