Fenchel, geschossen

Fenchel und erstes Ernteresumee

Der Anbau von Knollenfenchel klang einfach: vorziehen, auspflanzen, gießen, ernten, essen. Aber irgendwas ging auf diesem Weg schief, die Pflanze hat nämlich keine Knollen gebildet sondern ist irgendwann geschossen. Ich habe eine geerntet und versucht zu essen. Es ging eigentlich nicht. Selbst die Kaninchen haben die harten Triebe verschmäht.

Ich denke, das Problem der fehlenden Knolle liegt am unregelmäßigen Gießen. Man musste im Sommer schon sehr viel Energie beim Wässern aufbringen, um etwas zu erreichen. Ich lasse jetzt die Pflanzen noch ein wenig stehen, vielleicht bilden sie wenigstens Samen für Tee. Nächstes Jahr werden wir aber wieder versuchen, Knollenfenchel anzubauen. Was dieses Jahr richtig gut funktioniert hat, sind die Freilandgurken. Zucchini, hier ist besonders die „Kletterzucchini“ zu erwähnen, sind sowieso ertragreich. Die Tomaten haben lange getragen, es gab wenig Braunfäule. Beim letzten Regen sind aber sehr viele Früchte geplatzt, die jetzt faulen. Peperoni gibt es massig, da kann gerne jeder ein paar ernten. Die Bohnen waren dieses Jahr nicht besonders, bei Wärme und Trockenheit fehlte der zweite Blütenansatz. Mit der Kartoffelernte haben wir noch nicht begonnen, mal gucken, was da unter der Erde steckt. Brombeeren gab es wieder sehr, sehr viele. Ein paar vereinzelte kann man auch noch ernten. Die Pflaumen waren voller Maden, da werden wir nächstes Frühjahr eine Falle aufstellen müssen.
Ansonsten findet am 22.09. ein Workshop zu Pflanzenkohle und ihren Einsatz im Garten statt. Wer noch teilnehmen möchte, bitte eine Email an uns.

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