Salweide

Weide eingekürzt

Gestern war Baumschnittwetter: trocken und fast frostfrei. Es ist zwar immer eine sehr undankbare Aufgabe, einen Baum, der so vor sich hin wächst, abzuschneiden. Aber die Weide an der Hainstraße nimmt den Walnussbäumen sehr viel Licht weg. Also musste es denn gestern sein, und die Weide wurde um 2/3 eingekürzt. Sie wird auch dieses Jahr noch Weidenkätzchen für die Bienen haben und sie wird auch wieder austreiben.

Unser Exemplar ist eine Salweide, auch Bruchweide genannt. Es ist eine typische Pionierpflanze auf Trümmerlandschaften. Sie wächst sehr schnell, wird bis zu 30 m hoch und ist sehr dicht. Was eher schlecht im Gemüsegarten ist. Der Name Bruchweide bezieht sich darauf, dass die Äste relativ leicht splittern. Zum Flechten von Zäunen oder Körben sind sie überhaupt nicht geeignet. Wer allerdings in den nächsten Wochen Zeit hat, und an einem Tag im Garten arbeiten will, der kann anfangen, das Schnittholz zu beräumen:
– Dünne Ästchen: auf einen Haufen, die kommen als Unterlage ins Hochbeet
– Gerade Äste: zum Anbinden von Pflanzen
– Rest: Lagerfeuerholz

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