Rhabarber treibt aus

Im Frühling beginnt der Gärtner

zügig, aber planvoll und keineswegs überstürzt seine Arbeiten. Das ist einer meiner Lieblingssätze aus einem der vielen Gartenbücher. Man muss noch nichts überstürzen. Am Wochenende schien die Sonne, aber so richtig warm wurde es noch nicht. Nachts friert es noch, die Erde war am Morgen fest und eisig. Man kann Abgestorbenes abschneiden, Reste zusammenharken und unter den zusammengesunkenen Stauden nach Schnecken suchen.
Einige Arbeiten kann man aber nur im zeitigen Frühjahr machen, das Veredeln von Obstbäumen zum Beispiel.

Im Garten, sehr ungünstig auf dem Schuttberg, wächst seit Jahren ein Apfelbaum. Wer weiß, wer da seinen Äppelkriebs loswerden wollte. Dieser Apfelbaum hat jedenfalls ziemlich leckere Äpfel, eine Sorte, die man nie im Laden findet. Einige der Triebe haben wir auf neue Unterlagen gepfropft. Wenn alles gut geht, gibt es in zwei, drei Jahren viele leckere Äpfel im Garten. Für die vielen Schieferplatten aus dem Boden wurde auch eine neue Verwendung gefunden. Sie bilden jetzt einen Weg zwischen den Beeten. Zwischen die Platten kommt nocht Polsterthymian, gegen die unerwünschten Beikräuter und als Bienenweide im Sommer.

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